Verfahren
Für wen kommt Porobead-Einblasdämmung in Frage?
Voraussetzungen für Einblasdämmung: zweischaliges Mauerwerk, Hohlraumstärke, Außenoptik. Mit Endoskop-Check zur Eignungsprüfung.

Voraussetzung: Hohlraum zwischen den Schalen
Einblasdämmung setzt ein zweischaliges Mauerwerk voraus — also einen Hohlraum zwischen Innen- und Außenschale. In Brandenburg überwiegend bei Bauten von 1960 bis 2000 verbaut, manchmal auch bei späteren Vollziegelbauten mit hinterlüfteter Außenschale.
Als Hauptmaterial setzen wir Porobead-EPS-Granulat von HIRSCH ein — einen Polystyrol-Partikelschaum, der feuchteunempfindlich, formstabil und setzungsarm ist. Wer ökologisch bauen möchte, kann alternativ Granupur auf Zellulose-Basis wählen.
Wann es nicht geht
Bei einschaligem Mauerwerk (massivem Beton, Vollziegel ohne Hohlschicht, Holzbau) ist Einblasdämmung technisch nicht möglich. Dann empfehlen wir Polyurethan-Verbund-Klinker oder eine WDVS-Lösung mit Putz.
Eignungsprüfung in 30 Minuten
Der Inhaber kommt mit Endoskop-Mikrokamera vor Ort. Mit einem 18-mm-Bohrloch in einer unauffälligen Stelle prüfen wir Hohlraumstärke, Feuchte und Bestandsdämmung. Die Prüfung ist kostenlos und unverbindlich — wir sagen ehrlich, ob das System für Ihr Haus geeignet ist.
Denkmalgeeignet
Da die Außenoptik 1:1 erhalten bleibt (Bohrlöcher werden mit Original-Mörtel verschlossen, nach 4 Wochen Bewitterung praktisch unsichtbar), ist die Porobead-Einblasdämmung die erste Wahl für denkmalgeschützte Bestandsbauten — und für alle Sichtmauerwerke, die nicht überdeckt werden sollen.
